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07.-09. JUNI 2017 - Abenteuer Nachhaltigkeit im Erlebnispark Tripsdrill

Wagemutige Achterbahnen, turbulente Höhenflüge und spritzige Wasserfahrten – kurzum: Energiegeladene Attraktionen. Dafür steht der Erlebnispark Tripsdrill im Landkreis Heilbronn. Doch wo kommt unsere Energie eigentlich her und wie können wir sie umweltschonend erzeugen und nutzen? Darüber konnten sich neugierige Besucherinnen und Besucher des Freizeitparks in der vergangenen Woche im Expeditionsmobil der Expedition N informieren. Direkt vor der Achterbahn „Karacho“ lud die Expedition N zu einem Streifzug durch die Themenwelten der Energiewende und Nachhaltigkeit ein und kam besonders beim jungen Publikum genauso gut an, wie die über hundert anderen Attraktionen im Erlebnispark.

Seit einigen Jahren ist das Expeditionsmobil der Expedition N in den Pfingstferien zu Besuch im ältesten Erlebnispark Deutschlands. „Wir nutzen Ökostrom und versuchen, unsere Anlagen so gut wie möglich in die Landschaft zu integrieren“, berichtet Geschäftsführer Helmut Fischer. Nachhaltigkeit ist in Tripsdrill also kein Fremdwort und so sollten auch die Besucher die Gelegenheit bekommen, sich über das Thema zu informieren.

Während draußen die Achterbahnen temporeiche Runden drehten, ging es im Expeditionsmobil nicht weniger aktionsreich zu: Kinder, Eltern und Großeltern erkundeten gemeinsam die interaktive Ausstellung, entdeckten beim Knallgasexponat die Grundlagen der Energie und bekamen beim Netzspiel einen Eindruck davon, wie unser Energiesystem funktioniert. Dabei wurde schnell klar: Der Highscore kann nur geknackt werden, wenn jeder Spieler seinen Stromverbrauch im Blick hat.

Was die Tourbegleiter der Expedition N, Karin Kolbe und Thomas Ellmer, wieder einmal beeindruckte: Mit viel Geduld und Eifer widmeten sich auch die jüngeren Gäste der Ausstellung. „Ich gehe jetzt noch hoch und lerne etwas“, ließ ein Junge seinen Vater wissen und verschwand im Obergeschoss, um sich einige Wissensclips im Nachhaltigkeitskino anzuschauen. „Lass uns doch noch ein wenig bleiben. Das ist das Tollste hier“, bat ein anderer seine Eltern. Und auch die Neugier war bei den kleinen Besuchern groß: „Schlaft ihr eigentlich in dem Mobil?“, wollte zum Beispiel ein Mädchen wissen. 

Das Fazit zum Tourstopp im Erlebnispark Tripsdrill: Nachhaltigkeit kann genauso abenteuerlich und aufregend sein, wie der Besuch einer Achterbahn.

02.-04. JUNI 2017 - Die Expedition N bei bestem Wetter auf dem SWR-Sommerfestival

Über 100.000 Besucher zog es dieses Jahr zum SWR-Sommerfestival auf den Schlossplatz in Stuttgart. Das Open-Air-Festival des Südwestrundfunks und des Landes Baden-Württemberg bot ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Poesie, Film und Party –  da war Spaß garantiert. Auch die Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg machte wieder Station und begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an insgesamt vier erlebnisreichen Tagen im Expeditionsmobil der Baden-Württemberg Stiftung. Neben interessanten Einblicken in Energie, Klima und Nachhaltigkeit stellte sich die Vorführung des Dokumentarfilms „Home“ im Nachhaltigkeitskino der Expedition N als besonderer Publikumsmagnet heraus.

Bei bestem Wetter sorgte das Expeditionsmobil bereits von Weitem für Staunen bei vielen Festivalbesuchern und lockte somit viele neugierige Gäste an. Vielfältige Themen rund um die Energiewende zum Entdecken und Ausprobieren – das kam bei Groß und Klein gleichermaßen an. 

Die Tourbegleiter der Expedition N, Thomas Ellmer und Almut Sedlmeier, luden darüber hinaus zum Mitmachen und Diskutieren ein und so nutzten viele die Gelegenheit, die Experten mit Fragen zu löchern. Besonders hoch im Kurs standen dabei die Themen Elektromobilität, Windkraftanlagen und Speichertechnologien.

Für Nach- und Umdenken sorgte vor allem das Nachhaltigkeitskino im Obergeschoss des Expeditionsmobils. Gezeigt wurde unter anderem der Dokumentarfilm „Home“ des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Gerade „in Zeiten wie diesen“ leiste der Film einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, lautete das Fazit einer begeisterten Besucherin.

30. MAI - 01. JUNI 2017 - Die Zukunft der Mobilität begeistert: Die Expedition N an der Rolf-Benz-Schule in Nagold

Dass sich unsere Autos in Zukunft grundlegend ändern werden, ist für die neugierigen Schülerinnen und Schüler der Rolf-Benz-Schule in Nagold nichts Neues: Im Unterricht haben sie sich bereits mit neuartigen Antriebskonzepten beschäftigt und wissen auch schon, wie eine Wasserstoff-Brennstoffzelle funktioniert – in der Theorie. Umso spannender war es für die jungen Tüftler, die Zukunft der Mobilität im Expeditionsmobil der Expedition N unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu betrachten. In einem Experiment konnten sie das Prinzip der Brennstoffzelle am konkreten Beispiel nachvollziehen und die Tourbegleiter mit Fragen löchern. Und auch neben dem Labormodul gab es während des dreitätigen Tourstopps der Expedition N für die Schülerinnen und Schüler viel zu entdecken.

Fragt man die Schülerinnen und Schüler der Rolf-Benz-Schule in Nagold, ist das Auto immer noch hoch im Kurs: Bei vielen steht der erste eigene Wagen bereits jetzt auf der Wunschliste. Doch ihnen ist bewusst: In Zukunft werden wir anders mobil sein, denn mehr und mehr Automobilhersteller setzen bereits jetzt auf nachhaltige Antriebskonzepte wie Elektromotoren oder Brennstoffzellen. Letztere produziert Strom durch die Oxidation von Wasserstoff.

Darüber wissen die Jungen und Mädchen bereits bestens Bescheid: Im Unterricht haben sie vor kurzem eine Brennstoffzelle in der Theorie besprochen. Nun stand das Labormodul der Expedition N für sie bereit, so dass sie das Prinzip nun auch in der Praxis testen konnten. Bei einem Energieforschungs-Experiment ging es zusammen mit den Tourbegleitern, Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer, ans Werk: Unter professioneller Anleitung bastelten sich die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt ihre eigene Brennstoffzelle.

Fragen waren dabei ausdrücklich erlaubt und gerade die Zukunft des abgasfreien Motors stieß bei ihnen auf reges Interesse: „Was kostet Wasserstoff überhaupt?“ „Wie viele Wasserstoff-Tankstellen gibt es in Deutschland?“ „Wie viel Wasserstoff passt in so einen Tank?“ „Wie weit kommt man mit so einem Auto?“ und „Wie lang dauert der Tankvorgang?“. Antworten darauf gab es natürlich von den Tourbegleitern. Wen diese Fragen ebenfalls interessieren, für den lohnt sich ein Besuch im Expeditionsmobil der Expedition N also allemal.

17.-19. MAI 2017 - Aktionstage Nachhaltigkeit der Stadt Freiburg

In großen Städten, in denen viele Menschen leben und viele Autos fahren, spielt Nachhaltigkeit eine besonders große Rolle. Die Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit haben sich zum Ziel gesetzt, die Einwohner zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu motivieren. Unter dem Motto „96 Stunden für MORGEN“ wurde Nachhaltigkeit an vielen verschiedenen Orten und aus unterschiedlichen Perspektiven zum Erlebnis. Mit vor Ort war auch das Expeditionsmobil der Expedition N, das für drei Tage am Goethe-Gymnasium Station machte. Vorträge, Experimente und Rundgänge begeisterten Groß und Klein.

Was versteht man eigentlich unter Nachhaltigkeit, was hat es mit dem Klimawandel auf sich und wie gelingt die Energiewende? Antworten auf diese Fragen bekamen die Schüler der Goethe-Schule bei einem Vortrag der projektbegleitenden Fachbetreuerinnen Karin Kolbe und Almut Sedlmeier am Mittwochmorgen.

Sowohl Zehnt- als auch Fünftklässler lauschten aufmerksam und diskutierten anschließend fleißig mit. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler vor allem mitnehmen, dass „wir lernen müssen, anders mit unseren Ressourcen umzugehen und nicht alles zu verschwenden“.

Bei den anschließenden Rundgängen konnten die Jugendlichen dann das Expeditionsmobil erkunden und an Stationen wie dem Knallgas- oder dem Windkraftexponat herausfinden, wie wir unseren Energiebedarf in Zukunft decken können und vor welchen Herausforderungen wir bei der Energiewende stehen.

Bei den „Energieforschungs“-Experimenten tüftelten die Nachwuchswissenschaftler dann unter anderem an organischen Solarzellen.

10.-12. MAI 2017 - KLIMA-TAGE IN RHEINFELDEN

Mit den KLIMA-Tagen engagiert sich die Stadt Rheinfelden dafür, ihren Bürgerinnen und Bürgern Energiethemen wie erneuerbare Energien, Energiesparen, Energieeffizienz oder Klimaschutz nahe zu bringen. Mit der jährlich stattfindenden Veranstaltung möchte die Stadt für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren und zeigen, dass der Klimawandel alle angeht. Dass besonders die junge Generation ein großes Interesse an dem Thema hat, erfuhr das Team der Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg bei seinem Aufenthalt an der Schillerschule in Rheinfelden hautnah.

Mit Vorträgen, geführten Ausstellungsrundgängen, Schülerexperimenten und Filmvorführungen wurde den Jugendlichen im zweistöckigen Ausstellungsfahrzeug der Baden-Württemberg Stiftung einiges geboten.

Die Schüler ließen sich bei Vorträgen informieren, testeten ihr Wissen zum Thema Nachhaltigkeit oder probierten sich als Energieforscher in Schülerexperimenten aus. Dabei lernten sie nicht nur, was ein „Smart Grid“ ist, welche Probleme mit fossilen Energieträgern verbunden sind und wo eigentlich unsere Energie herkommt, sondern auch, wie sich elektrische Energie aus Hefe und Traubenzucker erzeugen lässt.

Großen Andrang gab es beim „Netzspiel“: Gemeinsam ein geschlossenes Stromnetz zu verwalten und mit dem selbst „erkurbelten“ Strom zu haushalten, stellt die bis zu sechs „Netzspiel“-Teilnehmer vor eine spannende Teamaufgabe, die nur durch cleveres Haushalten und Absprachen gelöst werden kann. Die Schülerinnen und Schüler konnten durch geschicktes Teamwork einige Highscores knacken und nahmen somit nicht nur lebhafte Eindrücke, sondern auch Erfolgserlebnisse mit.

06.-07. MAI - HEIMATTAGE IN KARLSRUHE

Was hat Karlsruhe mit nachhaltiger Mobilität zu tun? Die Antwort darauf hat zwei Räder und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Karl Drais erfunden. Des in Karlsruhe geborenen Fahrrad-Erfinders wurde bei den diesjährigen Heimattagen in Karlsruhe gedacht. Wo wir bei der Nachhaltigkeit mit vier Rädern stehen und wohin die Reise in Zukunft gehen könnte, darüber konnten sich die Besucher der Heimattage im Expeditionsmobil der Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg informieren. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen war die Expedition N dort zu Gast.

Das Thema Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert bei den Karlsruhern: Viele neugierige und interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen bei den Heimattagen mit den Dialogpartnern der Expedition N, Karin Kolbe und Thomas Ellmer, ins Gespräch. Auch im Expeditionsmobil drehte sich vieles um das Thema Mobilität. Viele Besucherinnen und Besucher nutzen die Anregungen aus der Ausstellung zum Nachdenken: Würde ich selbst auf ein Elektroauto umsteigen und könnte ich mit den bisherigen technologischen Einschränkungen leben? Bin ich bereit, mein Fahrverhalten zu ändern und häufiger auf Alternativen zum Auto auszuweichen? Wann wird sich die Elektromobilität gesamtgesellschaftlich durchsetzen? Und wie belastet der zunehmende Flugverkehr die Umwelt?

20.-23. APRIL 2017 – AUF DEM MARKTPLATZ DER NACHHALTIGKEIT: DIE EXPEDITION N AUF DER FAIR HANDELN IN STUTTGART

Der faire Handel wird in Deutschland immer wichtiger und immer mehr faire Produkte landen in den Supermarktregalen. Die Idee: faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen für Produzentinnen und Produzenten in ärmeren Ländern der Welt. Auf der FAIR HANDELN in Stuttgart konnten Besucherinnen und Besucher faire Produkte vom Kleidungsstück bis zum kulinarischen Leckerbissen ausprobieren. Dass Nachhaltigkeit nicht nur eine soziale, sondern auch eine wirtschaftliche und ökologische Dimension hat, konnten die Messebesucher im Expeditionsmobil der Expedition N herausfinden.

Zu Beginn der Messe für global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln besuchten Graeme Maxton, der Generalsekretär des Club of Rome, und Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, das Expeditionsmobil.

Auch viele andere Besucher erkundeten die Expedition N. Das „Nachhaltigkeitskino“ im Obergeschoss des Mobils bot in Kooperation mit der SEZ elf abwechslungsreiche Filme und eine „Oase der Ruhe“, so eine Zuschauerin. Im Erdgeschoss beantworteten die Fachbetreuer Almut Sedlmeier, Karin Kolbe und Thomas Ellmer zahlreiche Fragen. Zum Beispiel was Energiewende und Nachhaltigkeit mit Fair Trade zu tun haben oder ob Mini-Häuser die Zukunft des Lebens in der Stadt sind.

 

 

07.-09. APRIL 2017 – FACETTENREICHE NACHHALTIGKEIT: DIE EXPEDITION N MACHT HALT BEI DEN ENERGIETAGEN IN KRAICHTAL

Morgens mit dem Auto zur Arbeit, nach Feierabend die Waschmaschine anstellen und wenn es draußen dunkel wird, das Licht anknipsen: Elektrische Energie bestimmt unseren Alltag. Besucherinnen und Besucher der EnergieTage in Kraichgau konnten sich über zukunftsfähige, nachhaltige und regionale Lösungen der Energiegewinnung informieren. Mit dabei war auch das Expeditionsmobil der Expedition N. Die vielen spannenden Besucherfragen im Mobil zeigten, wie facettenreich das Thema „Nachhaltigkeit“ ist.

Die jährlich in Kraichtal stattfindenden EnergieTage wollen Wege aufzeigen, wie regional und nachhaltig gewonnene Energie privat oder gewerblich effizient genutzt werden kann. Daher präsentierte die Ausstellung vor allem Lösungen, mit denen man Sonne, Wind und nachhaltige Ressourcen schon heute umweltfreundlich und wirtschaftlich zur Stromerzeugung nutzen, Gebäude heizen oder emissionsfrei mobil sein kann.

Wer sich darüber hinaus anhand von anschaulichen Exponaten mit Themen rund um die Nachhaltigkeit vertraut machen wollte, der war konnte im Expeditionsmobil auf Entdeckungsreise gehen.

Am Freitag nutzten vor allem Schulklassen das breite Informationsangebot der Expedition N: Vorträge zur Nachhaltigkeit und geführte Ausstellungsrundgänge sorgten für den ein oder anderen Aha-Effekt bei Schülern und Lehrkräften. Am Samstag und Sonntag stand das Expeditionsmobil den Besucherinnen und Besuchern der EnergieTage Kraichgau offen. Auf dem Weg zum Ausstellungsgelände schauten die meisten der Besucher auch im Expeditionsmobil vorbei.

Neben den „Klassikern“ wie Fragen zu Batteriespeichern oder Kleinwindkraftanlagen interessierten sich die Kraichtaler auch für ungewöhnlichere Themen: Sind Hunde klimaschädlich, da sie ausschließlich Fleisch essen? Und ist ein Smart Grid überhaupt technisch möglich und wenn ja, welche Gefahren bringt es mit sich?

 

Die Dialogpartner der Expedition N, Karin Kolbe und Almut Sedlmeier, blieben keine Antwort schuldig und freuten sich über die rege Diskussion und das interessierte Publikum. 

 

 

04.-05. APRIL 2017 – WIRTSCHAFT UND NACHHALTIGKEIT: DIE EXPEDITION N ZU GAST BEIM DEUTSCHEN CSR-FORUM

Welche Verantwortung tragen große Unternehmen und Konzerne, wenn es um eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft geht? Wie können Unternehmen energieeffizienter wirtschaften und was können wir bei wichtigen Entscheidungen in der Wirtschaft von der Natur lernen? Zu diesen Fragen tauschten sich über 100 Referentinnen und Referenten am vergangenen Dienstag und Mittwoch auf dem Deutschen CSR-Forum in Ludwigsburg aus. Mit dabei war die Expedition N – und auch im Expeditionsmobil drehte sich alles um eine nachhaltige Zukunft.

CSR, das steht für „Corporate Social Responsibility“, also die unternehmerische soziale Verantwortung. Dazu gehört natürlich auch das nachhaltige Handeln im Bereich Wirtschaft und Umwelt. Mit dem Deutschen CSR-Forum hat sich eine Plattform etabliert, auf der deutsche Unternehmen präsentieren können, wie sie Nachhaltigkeit im Tagesgeschäft etablieren. 

Zum sechsten Mal fand die renommierte Veranstaltung in Ludwigsburg statt. Dieses Jahr war erstmalig die Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg der Baden-Württemberg Stiftung mit zu Gast.

An beiden Veranstaltungstagen konnten die Besucherinnen und Besucher das Expeditionsmobil sowie die zahlreichen Mitmach-Exponate auf eigene Faust erkunden.

Auch die junge Generation zeigte großes Interesse an der Ausstellung im Expeditionsmobil: Mehrere Schulklassen nutzten die Gelegenheit, sich abseits des Unterrichts über Nachhaltigkeit und Energiewende zu informieren. 

Mit den Arbeitsheften der Expedition N ausgerüstet, zogen die Jugendlichen durch das zweistöckige Expeditionsmobil auf der Suche nach den passenden Antworten. Wer nicht selbst fündig wurde, dem standen die Fachbetreuer der Expedition N, Karin Kolbe und Thomas Ellmer, hilfreich zur Seite.

 

 

22.-26. März 2017 - Rund um das nachhaltige Zuhause: Die Expedition N auf der Neues BauEn am Bodensee

Wie kann mein Zuhause umweltschonend und energieeffizient werden? Welche Baustoffe kommen dafür infrage und wie kann ich in den eigenen vier Wänden Strom sparen? Auf der „Neues BauEn“ im Rahmen der Internationalen Bodenseemesse IBO in Friedrichshafen drehten sich viele Fragen der Besucher um das Haus der Zukunft.

Auf der Messe für Bauherren, Immobilienbesitzer und Energiesparer rund um die Themen Energieeffizienz, barrierefreies Wohnen und intelligent vernetzte Technik lud die Expedition N der Baden-Württemberg Stiftung viele Besucherinnen und Besucher bei bestem Wetter zum Verweilen ein.

An allen fünf Veranstaltungstagen konnten die Besucherinnen und Besucher das Expeditionsmobil sowie die zahlreichen Mitmach-Exponate auf eigene Faust entdecken und sich bei Live-Präsentationen von der großen Bandbreite des Themas Nachhaltigkeit überraschen lassen.

In Gesprächen mit den Fachbetreuern Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer kamen vor allem Fragen zum umweltschonenden Zuhause auf. Besonders die Erzeugung von Strom durch hauseigene Solaranlagen und die damit verbundene Frage der Energiespeicherung, aber auch Fragen zu Heizsystemen und Dämmmaterialien beschäftigten die Besucherinnen und Besucher.

Auch abseits vom Thema Bauen wollten viele wissen, wie sie selbst etwas zum Umwelt- und Ressourcenschutz beitragen können: „Wie und wo kann ich nachhaltig einkaufen?“, „Wie lebe ich Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden?“ oder „Wie kann ich umweltschonend mobil sein?“

 

 

08.-12. März 2017 - Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden auf der "fdf" in Tübingen

Ob Wärmedämmung, Energiespeicher oder Leichtbeton: Beim Bau der eigenen vier Wände spielen Nachhaltigkeit und Umweltschutz heute eine große Rolle. Doch auch in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung und Ernährung rückt nachhaltiges Wirtschaften zunehmend in das Bewusstsein von Unternehmen und Verbrauchern. Wie wir alle nachhaltiger leben, einkaufen, reisen und wirtschaften können, aber auch, welche Chancen und Herausforderungen die Energiewende mit sich bringt, zeigte das Expeditionsmobil der Baden-Württemberg Stiftung bei der Verbrauchermesse „für die familie“ (fdf) in Tübingen. Auf zwei Stockwerken lud es zu einer Entdeckungsreise in die Themenwelten der Energiewende und Nachhaltigkeit ein.

Auf der jährlich stattfindenden Endverbrauchermesse „für die familie“ konnten sich die Besucher nicht nur zu den Lebensbereichen Freizeit, Mode und Gesundheit informieren, sondern auch zu den Themen Haushalt, Bau- und Energietechnik.

Wie das eigene Zuhause aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen kann, das erfuhren die Messebesucher im Ausstellungsfahrzeug der Expedition N.

An allen fünf Veranstaltungstagen erkundeten die Besucherinnen und Besucher das Expeditionsmobil sowie die zahlreichen Mitmach-Exponate auf eigene Faust. Besonders die Möglichkeit, Wasserstoff als chemischen Energiespeicher nutzen zu können, faszinierte die Besucher, was nicht zuletzt am Knallgas-Exponat „Lassen Sie es krachen“ lag.

Aber auch Themen wie Heizungssysteme, Wärmepumpen, Brennstoffzellen und Brennwerttechnik wurden mit den tourbegleitenden Fachbetreuern im Mobil ausführlich diskutiert.

 

 

24.-26. Januar 2017 - Von Kernfusion bis Pelz: Lebhafte Diskussionen beim Besuch in Offenburg

Für das Oken-Gymnasium in Offenburg ist das Thema Nachhaltigkeit nicht neu, im Gegenteil. Im Leitbild der Schule, in dem jedem Buchstaben des Namens „Oken“ eine Bedeutung verliehen wird, steht das „N“ für Nachhaltigkeit. Entsprechend engagiert sind Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.

 Zwei eigene Blockheizkraftwerke entlasten die CO2-Bilanz, und auf den Dächern der Schule wird Solarstrom produziert. Über 500 Tonnen CO2 wurden so schon eingespart. Die Anzeige in der Eingangshalle informiert die Jugendlichen über die Menge des erzeugten Stroms und die Umweltbilanz. So wird nachhaltige Energieerzeugung für die Jugendlichen erlebbar.

Um noch mehr Erlebnisse rund um das Thema Nachhaltigkeit zu schaffen, fragte Lehrer Marko Käding die Expedition N für einen Besuch an. „Wir versprechen uns davon viele neue Anregungen und Impulse für unser Unterrichten, aber auch darüber hinaus“, so Käding. Dass es gelang, das Ausstellungsfahrzeug ans Oken zu holen, war für Käding „ein echter Glücksfall“.

Weil so viele Klassen mitmachen wollten, standen insgesamt neun Ausstellungsrundgänge, fünf „Energieforschungs“-Experimente und zwei Vorträge auf dem Programm der Expedition N.

Lebhafte Diskussionen zwischen den Jugendlichen und den tourbegleitenden Fachbetreuerinnen der Expedition N ergaben sich nicht nur zu den Vor- und Nachteilen der Kernfusion, sondern auch zum Thema Kunstpelz, der tatsächlich manchmal Echtpelz ist, weil dieser zum Teil sogar günstiger hergestellt werden kann als Pelzimitate.

Eine ältere Schülerin sprach das Thema nicht nur an, sondern demonstrierte an der Jacke einer Mitschülerin auch gleich, woran man echten Pelz, der als Kunstpelz ausgegeben wird, erkennen kann: streicht man die Haare zur Seite, kann man sehen, ob sich am Ansatz des Fells Leder oder eine Stoffunterlage verbirgt.

 

 

13.-15. Januar 2017 - Energiebündel auf der Haus, Bau, Energie

Wir wir alle in unserem Alltag nachhaltiger leben, wirtschaften und mobil sein können, zeigte die Expedition N zu Beginn des neuen Jahres auf der HAUS BAU ENERGIE in Donaueschingen. Das zweistöckige Expeditionsmobil machte auf dem Parkplatz vor den Donauhallen Station und lud die Messebesucher und alle Interessierten zu einer Entdeckungsreise in die Themenwelten der Nachhaltigkeit und Energiewende ein.

Der Schwerpunkt der Messe für Häuslebauer und Sanierer lag unter anderem auf energetischem Bauen und Sanieren. Alle, die sich mit ihren (Um-)Bauvorhaben aktiv am Umwelt- und Klimaschutz beteiligen möchten, fanden hier Informationen und konnten sich beraten lassen. Auf der Agenda standen außerdem Zukunftsthemen wie Elektromobilität oder das intelligente Haus.

Auch im Expeditionsmobil drehte sich bei den Besucherfragen alles ums Thema Energiesparen im eigenen Zuhause und energieeffizientes Bauen. Die Mitmach-Exponate Pumpspeicher und „Lassen Sie es krachen“ zur Knallgas-Reaktion waren sehr beliebt – nicht zuletzt, weil das Thema der Energiespeicherung sehr aktuell ist. Selbst ausländische Besucher waren auf der Messe unterwegs und ließen sich inspirieren. Einer fasste seinen Besuch im Expeditionsmobil so zusammen: „This is the most interesting place here!“

 

 

14.-16. Dezember 2016 - Highscore geknackt in Mannheim

Nachhaltigkeit wird an der Friedrich-List-Schule in Mannheim großgeschrieben. Schon seit mehreren Jahren engagieren sich die Lehrkräfte, um die Jugendlichen im Rahmen des Unterrichts für Umweltbelange zu sensibilisieren und zu nachhaltigem Denken und Handeln zu erziehen. Zu diesem Zweck machte im Dezember auch die Expedition N an der Schule Station.

„Wir erhoffen uns vom Besuch des Expeditionsmobils, dass unsere Schülerinnen und Schüler mehr über das Thema erfahren und Nachhaltigkeit nicht nur als Einsatzgebiet von Umweltverbänden verstehen, sondern, dass es um die Einheit von Wirtschaft, Umwelt, Ressourcenverbrauch und Gesellschaft geht, bei dem sich die Bereiche gegenseitig beeinflussen. Dafür möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler sensibilisieren“, so Lehrer Christoph Bartz-Hisgen im Vorfeld des Besuchs.

In fast 20 Ausstellungsrundgängen erkundeten die Schülerinnen und Schülern der Friedrich-List-Schule die interaktiven Exponate und Multimedia-Terminals der Expedition N. Besonders engagiert zeigten sich Thanh Chi Nguyen, Denis Habig, René Jerger und Jan Wottschel, die sich mit vereinten Kräften, Geduld und Ausdauer beim Zentralexponat "Netzspiel" auf Platz 1 des Highscores vorarbeiteten und nun die Bestenliste anführen. Sie bewiesen bei der Aufgabe, per Handkurbel erzeugten Strom in einem virtuellen Netz zu verteilen und anstehende Aufgaben zu lösen, ohne einen Stromausfall zu erzeugen, das richtige Händchen. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

01.-02. Dezember 2016 - Althengstett macht sich stark für die Energiewende

Energiesparen und Energieeffizienz werden in Althengstett groß geschrieben. Der „Arbeitskreis Energie“ der Gemeinde Althengstett sucht gute Beispiele, um Energie effektiver oder sparsamer einzusetzen oder sie auf günstige und nachhaltige Weise zu erzeugen. Seit diesem Jahr gibt es ein „Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept“ (IEKK). Um auch die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule für den Klimaschutz zu begeistern, haben der Arbeitskreis und die Schulleitung gemeinsam die Expedition N nach Althengstett eingeladen.

Jürgen Arnold, Sprecher des „Arbeitskreises Energie“: „Die Expedition N passt genau zu unserem Motto ‚Alle machen mit‘. Bei der angebotenen Ausstellung, den Vorträgen und Diskussionen konnte sich jeder nochmals zum Jahresabschluss für seinen eigenen Beitrag zur Umsetzung unseres IEKK informieren und motivieren.“

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich vom tourbegleitenden Team der Expedition N mit Ausstellungsrundgängen, dem „Energieforschungs“-Praktikum „Strom aus Hefe und Traubenzucker“ und dem Vortrag „Nachhaltigkeit – Was ist das eigentlich?“ für die Themen Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien begeistern. Vor allem das interaktive Netzspiel zur Stromerzeugung und Verteilung in einem virtuellen Netz, das Exponat zur Knallgasreaktion und der Quizflyer der Expedition N fanden großen Anklang.

Besonders neugierig waren die Grundschüler, die sich mehrmals minutenlang vor der Tür sammelten und um einen spontanen Besuch im Mobil baten, um die vielen Mitmach-Exponate auszuprobieren. Bei so viel Engagement konnten die Fachbetreuer Almut Sedlmeier und Dr. Markus Döring natürlich nicht nein sagen und standen den kleinen Klimaschützern beim Testen der Ausstellungsstücke mit Rat und Tat zur Seite.

„Das Thema Nachhaltigkeit ist uns an unserer Schule seit Jahren wichtig. In Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wurde dies immer wieder im Unterricht behandelt. Ich freue mich, dass durch die Expedition N diese Thematik erweitert, ergänzt und abgerundet wurde“, so Schulleiter Hartmut Weber.

 

 

22.-23. November 2016 - Energiescouts in Kirchheim unter Teck

Erneuerbare Energien, die Mobilität von morgen und der Umgang mit fossilen Ressourcen stehen an der Freihof-Realschule nicht nur auf dem Stundenplan, wenn die Expedition N zu Gast ist. Energiescouts sorgen für einen sorgsamen Umgang mit Energie und die diesjährigen Themenvorschläge für die fächerübergreifende Kompetenzprüfung der Zehntklässler umfassen unter anderem Alternativen zu fossilen Energieträgern, die Energiewelt von morgen, energetisches und ökologisches Bauen, Erderwärmung, Fairen Handel oder Grenzen des Wachstums.

Bei so viel Vorbildung und allgemeinem Interesse an Energie-, Nachhaltigkeits- und Umweltthemen erwarteten das Team der Expedition N in Kirchheim unter Teck hochmotivierte und bestens vorbereitete Schülerinnen und Schüler.

Vollen Einsatz zeigten die Jugendlichen nicht nur am Knallgas-Exponat und beim Ausfüllen des Quizflyers der Expedition N, sondern auch bei den beiden „Energieforschungs“-Praktika „Sonnenenergie nach dem Vorbild der Pflanze“ und „Strom aus Hefe und Traubenzucker“.

Mit viel Geschick, Geduld und dem richtigen Händchen bauten sie eine Farbstoffsolarzelle und eine mikrobielle Brennstoffzelle nach, konstruierten eine Reihenschaltung und brachten am Ende einen Musikchip zum Tönen.

 

 

17.-20. November 2016 - Experimentierzeit auf der "Hobby & Elektronik"

„Warum ist Schule nicht so?“ lautete eine der Fragen, die bei der „Hobby & Elektronik“ in Stuttgart ans Begleitteam der Expedition N gestellt wurde. Grund für die Begeisterung war das Schülerpraktikum „Sonnenenergie nach dem Vorbild der Pflanze“ im Expeditionsmobil.

Positive Rückmeldungen und anregende Gespräche ergaben sich auch nach dem Vortrag „Nachhaltigkeit & Energiewende – nachdenken, umdenken, Zukunft gestalten“, den das Expedition-N-Team an allen vier Veranstaltungstagen im Messeforum hielt.

Auch im Expeditionsmobil nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Nachhaken und fragten nach Blockkraftheizwerken, den Aufgaben einer Energieberatung oder debattierten miteinander die Vor- und Nachteile der Windkraft.

Während die Erwachsenen redeten, pumpten, kurbelten, klappten und drückten die kleinen Besucher sich durch die interaktiven Exponate der Expedition N.

Die Ausstellung erwies sich für manches Kind als so kurzweilig, dass die Eltern ihre liebe Mühe hatten, den Nachwuchs wieder aus dem Expeditionsmobil herauszubekommen. So faszinierend können Nachhaltigkeit und Energiewende sein!

 

 

5.-6. November 2016 - Nachhaltig einkaufen in Fellbach 

Bewusster Konsum, vegetarisches oder veganes Essen, Minimalismus, Biolebensmittel und Fair-Trade-Waren liegen im Trend. Die Verbrauchermesse „Heldenmarkt“ präsentierte Anfang November in Fellbach nachhaltigere Alternativen für viele Lebensbereiche – ob Lebensmittel, Mode, Kosmetik, Wohnen, Mobilität oder Geldanlagen. Vor der „Alten Kelter“ hatte auch die Expedition N Station gemacht, um mit ihrer Mitmach-Ausstellung und dem „Nachhaltigkeitskino“ im Obergeschoss zu zeigen, wie wir alle nachhaltiger leben, einkaufen, reisen und wirtschaften können.

Am Samstag präsentierte das Team der Expedition N im Rahmenprogramm des „Heldenmarkts“ zusätzlich einen Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeit & Energiewende – nachdenken, umdenken, Zukunft gestalten“.

Wie lange reichen endliche Ressourcen wie Erdöl und Erdgas noch? Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Energieverbrauch? Und wofür verbraucht man im eigenen Alltag am meisten Energie? Der Vortrag zeigte auf, warum die Energiewende nötig ist, was sich bereits verändert hat und welcher Weg noch vor uns liegt.

Die anschließende Diskussionsrunde mit dem Publikum drehte sich hauptsächlich um die Themen Energiegewinnung und Energieverbrauch.

 

 

25.-27. Oktober 2016 - Experimentieren in Markdorf 

Die 7. Markdorfer Bildungstage Ende Oktober standen ganz im Zeichen der Zukunftsfähigkeit. Unter dem Titel „Nachhaltigkeit – Wie wir morgen leben werden“ bot Markdorf ein breites Programm, unter anderem mit einem Vortrag von Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel vom Institut für Trend- und Zukunftsforschung in Heidelberg. Die Expedition N informierte bei den Markdorfer Bildungstagen über die verschiedenen Facetten der Nachhaltigkeit und Energiewende.

Viele Schulen nutzten die Angebote der Expedition N und nahmen mit verschiedenen Klassen an einem geführten Ausstellungsrundgang oder an einem „Energieforschungs-Praktikum“ teil.

Sowohl das „Nachhaltigkeitskino“ im Obergeschoss des Expeditionsmobils mit Clips und Filmen rund um Nachhaltigkeit, beispielsweise zum Fleischkonsum oder zur Herstellung von Smartphones, als auch die Mitmach-Exponate im Erdgeschoss des Mobils kamen bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an.

Auch die Praktika „Strom aus Hefe und Traubenzucker“ und „Sonnenenergie nach dem Vorbild der Pflanze“ boten eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Selbst begleitende Lehrkräfte machten beim Bau einer Brennstoffzelle mit.

Beim Nachbau einer Farbstoffsolarzelle ging es im Expeditionsmobil etwas enger zu – 18 angehende Erzieherinnen und Erzieher beteiligten sich am Praktikum und hantierten mit Hibiskusblütentee und Glasplättchen.

Dabei ging es nicht nur um die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Experiments, sondern auch darum, wie man komplexe Inhalte für Kinder mit interessanten Materialien erlebbar macht.

 

 

11.-13. Oktober 2016 - Strom mit Küchenzutaten in Tauberbischofsheim 

Viele Mikroorganismen decken ihren Energiebedarf aus Zucker. Dazu werden die Kohlenhydrate oxidiert und die daran enthaltene Energie freigesetzt. Ein uraltes Prinzip, das in mikrobiellen Brennstoffzellen für eine nachhaltige Energiegewinnung nutzbar gemacht werden kann. Die Schülerinnen und Schüler am Matthias-Grünwald-Gymnasium in Tauberbischofsheim konnten nun ausprobieren, wie das geht. Sie bauten beim Aufenthalt der Expedition N an der Schule eine solche Brennstoffzelle nach – mit handelsüblichen Zutaten wie Hefe und Traubenzucker.

Vor allem die Achtklässler waren fasziniert und stürzten sich mit Feuereifer in den Bau der Brennstoffzellen und der danach erforderlichen Parallelschaltung. Der 13-jährige Julius war erstaunt, dass „man aus Hefe und Zucker Strom machen kann“. Auch Janis wunderte sich, dass „man aus Zucker elektrische Energie gewinnen kann“.

Die tourbegleitenden Fachbetreuer Almut und Thomas zeigten den Schülerinnen und Schülern dann auch noch, was rotes Obst, Spinat oder roter Früchtetee mit Stromgewinnung zu tun haben.

Mithilfe einfacher Zutaten wie Hibiskustee und speziell beschichteten Glasplatten versuchten sich die Jugendlichen im „Energieforschungs“-Praktikum „Sonnenenergie nach dem Vorbild der Pflanze“ am Bau einer Grätzelzelle, die Lichtenergie durch Pflanzenfarbstoffe in elektrische Energie umwandeln kann.

Bei allen Praktika und Ausstellungsrundgängen machten die Schülerinnen und Schüler begeistert mit, glänzten durch Fachwissen und begeisterten sich für das Expeditionsmobil.

Von so viel Engagement zeigte sich nicht nur der Schulleiter beeindruckt, sondern auch der Tauberbischofsheimer Bürgermeister, der im Mobil vorbeischaute.

 

 

22.-24. September 2016 - "Visionen" für neue Berufswege in Balingen 

Alle zwei Jahre ein neues Handy oder doch lieber nur den Akku tauschen? Immer die neuesten Modetrends oder besser auf zeitlose Basics setzen? Motorisiert zur Schule oder selbst in die Pedale treten? – Nicht nur für Erwachsene, auch für Jugendliche steckt der Alltag voller Möglichkeiten, nachhaltiger zu leben und zu wirtschaften. Bei der Bildungsmesse „Visionen – Wege nach dem Schulabschluss“, veranstaltet von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Zollernalbkreis mbH (WFG), zeigte die Expedition N, wie das geht.

„Bei der Bildungsmesse geht es um die Zukunft der Schülerinnen und Schüler. Dies lässt sich nicht nur auf das Berufsleben beziehen, sondern auch auf die Umwelt, in der sie leben und leben werden. Deswegen freuen wir uns, dass die Expedition N bei uns Halt macht“, meinten Silke Schwenk und Martina Dehner von der WFG.

Viele Jugendliche interessierten sich im Expeditionsmobil nicht nur für die vielen Exponate rund um Energiegewinnung, Energieverbrauch und Energieeffizienz, sondern auch dafür, welche Branchen und Berufe in einer immer mehr auf Nachhaltigkeit setzenden Gesellschaft gute Perspektiven bieten.

Denn Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien und Klimaschutz sind längst keine Themen für Idealisten mehr, sondern prägen die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung. Das Innovationspotenzial der „Green Economy“ ist enorm, wie Hightech-Windparks auf hoher See oder der Wettlauf der Autofirmen um massentaugliche Elektromotoren zeigen.

Am Ende der drei Messetage waren zwar manche Schülerinnen und Schüler ein wenig enttäuscht, dass sie im Expeditionsmobil keine Ausbildung absolvieren können, gingen aber mit jeder Menge neuer und „nachhaltiger“ Berufsideen nach Hause.

 

 

16.-17. September 2016 - Prominenter Besuch und lange Gespräche in Karlsruhe 

Dass die Erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch sind, wird nicht nur am bundesweiten Strommix deutlich, sondern auch bei den Energiewendetagen in Karlsruhe. Hier präsentierten die Stadtwerke Karlsruhe ihre Projekte und Angebote rund um die Energiewende. Mit vor Ort war auch die Expedition N, die auf dem Karlsruher Marktplatz Station machte.

Dabei schauten nicht nur viele Karlsruher Bürgerinnen und Bürger im Expeditionsmobil vorbei, sondern auch Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium Baden-Württemberg, die Landtagsabgeordnete Bettina Lisbach und Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

Gemeinsam versuchten sich die prominenten Besucher am interaktiven Netzspiel, bei dem bis zu sechs Personen mit der Handkurbel erzeugten Strom in einem virtuellen Stromnetz verteilen und verschiedene Aufgaben lösen.

Kurbeln hieß es auch bei der Elektrolyse, bei der Wasser mithilfe von elektrischem Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird. Bringt man die beiden Gase dann per Knopfdruck zur Explosion, katapultiert diese Knallgasreaktion einen Tischtennis-Ball in die Höhe.

Viele Besucherinnen und Besucher interessierten sich im Expeditionsmobil aber nicht nur für die Mitmach-Exponate, sondern wandten sich mit ihren Fragen, Sorgen und Ideen rund um die Energieversorgung der Zukunft an die tourbegleitenden Fachbetreuer der Expedition N.

Das Themenspektrum reichte bei den Gesprächen von Kernkraft und Mülltrennung über Speichertechnologien, Brennstoffzellenheizung, Stromnetze, Smart Home, Altbausanierung, Dämmung, Fördermittel und Wasser sparen bis hin zu Effizienzklassen von Elektrogeräten.

 

 

13.-15. September 2016 - Energiewender von morgen in Ettlingen 

Die Zukunft der Energiegewinnung liegt in der Nutzung der „Erneuerbaren“, beispielsweise Solarenergie und Windkraft. Weltweit arbeiten Forscherinnen und Forscher an der Nutzbarmachung dieser Energien. In Ettlingen konnten nach den Sommerferien Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums nun selbst in die Rolle des Energieforschers schlüpfen. Mit Hilfe von handelsüblichen Zutaten wie rotem Früchtetee oder Hefe und Traubenzucker bauten sie eine Farbstoffsolarzelle und eine mikrobielle Brennstoffzelle nach, als die Expedition N an der Schule Station machte.

Viele der Jugendlichen vor allem aus der Oberstufe erstaunten die tourbegleitenden Fachbetreuer mit ihrem respektablen physikalischen und chemischen Vorwissen.

So konnte bei den „Energieforschungs“-Praktika nicht nur zügig gearbeitet, sondern auch tiefer in die Materie eingestiegen werden als sonst üblich.

Doch auch die jüngeren Jahrgänge begeisterten sich für das Angebot der Expedition N. Mehrere Schülerinnen und Schüler schauten während der Pausenöffnungszeiten nicht nur einmal kurz im Mobil vorbei, sondern kamen immer wieder und nutzten jede Möglichkeit, um das Knallgasexponat, das Netzspiel, das Modellhaus und viele andere Exponate im Expeditionsmobil zu erkunden.

Das einhellige Urteil von Schüler zu Schüler auf die Frage „Und, wie war’s da drin?“ lautete: „Voll interessant!“

 

 

9.-11. August 2016 - Pumpen, kurbeln, drücken im Wildpark Schwarzach 

„Anfassen erlaubt“ hieß es vom 9. bis 11. August im Wildpark Schwarzach nicht nur bei den Tieren im Streichelzoo, sondern auch im Expeditionsmobil. Das Ausstellungsfahrzeug der Expedition N lud zu einem Streifzug durch die Themenwelten der Energiewende und Nachhaltigkeit ein.

Trotz Regens zu Beginn der Woche herrschte im Expeditionsmobil reges Kommen und Gehen. Kinder, Eltern und Großeltern versuchten sich am interaktiven Netzspiel, am Exponat mit der Knallgasreaktion oder dem Miniatur-Pumpspeicher, bei dem Wasser in ein höher gelegenes Reservoir gepumpt werden muss. Hin und wieder kam es zu regelrechten Staus, aber schließlich kamen alle an die Reihe.

Dabei wurde deutlich, dass viele Kinder mehr Geduld und Durchhaltevermögen beim Erkunden der Ausstellung zeigen als etliche Erwachsene. Das galt auch für die Gruppen an Kindern und Jugendlichen, die im Rahmen von Ferienfreizeiten im Wildpark unterwegs waren und einen Abstecher in die Expedition N unternahmen.

Auch ältere Besucherinnen und Besucher schauten im Mobil vorbei und befragten die Projektbegleiter Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer zu Themen wie: „Wie hoch ist der Beitrag der Wasserkraft zu unserer Stromerzeugung?“, „Welchen Anteil haben Gebäude am Gesamtendenergieverbrauch in Deutschland?“, „Wird Geothermie in Deutschland bereits genutzt?“, „Lohnt sich eine Wärmepumpe für mich?“ oder „Bringt Windkraft überhaupt etwas?“

Alles in allem kamen das große Expeditionsmobil und die Mitmach-Ausstellung bei den Schwarzachern sehr gut an. „Wow, das ist ja cool, wie das funktioniert!“ und „Danke fürs Erklären!“ lautete der Kommentar zweier kleiner Jungen. „Tschüs, riesengroßer Lastwagen!“, piepste ein anderer kleinerer Besucher auf dem Weg nach draußen.

 

 

2.-4. August 2016 - Expeditionsmobil auf dem Flugfeld 

Kreativität und der Wille, neue Wege zu gehen, prägten das Leben von Claude Dornier. Immer wieder stellte er sich technologischen Herausforderungen – im Flugzeugbau, in der Textilproduktion oder der Systemtechnologie. Neue Wege und technologische Herausforderungen prägen aber auch das Gesellschaftsprojekt der Energiewende. Warum müssen für die Energiewende die Stromnetze ausgebaut werden? Und wie kann die Umstellung auf eine umweltfreundliche Energiegewinnung gelingen?  Antworten auf diese und viele weitere Fragen lieferte die Expedition N Anfang August auf dem Vorfeld des Dornier Museums in Friedrichshafen.

„Gerade die Umwelttechnologie hat ihre Wurzeln in verschiedenen Bereichen wie der Raumfahrttechnik. Daher ist das Expeditionsmobil immer ein fester Bestandteil unserer Jahresplanung. Wir freuen uns, dass man hier Nachhaltigkeit und Innovation in solch einer Vielseitigkeit haptisch gezeigt bekommt“, kommentierte Sammlungsleiter Ingo Weidig vom Dornier Museum im Vorfeld der Veranstaltung.

Bei herrlichstem Sommerwetter kamen neben etlichen Familien, die die Ferien für eine Entdeckungstour im Museum nutzten, auch zahlreiche Touristen ins Expeditionsmobil – viele aus der Schweiz und Frankreich, aber auch ein paar aus dem Nachbarland Bayern.

Ein Besucher, der früher lange Zeit in der Automobilentwicklung gearbeitet hat, machte sich extra auf den Weg ins Dornier Museum, als er in der Zeitung vom Aufenthalt der Expedition N gelesen hatte.

Im Gespräch mit Fachbetreuer Thomas Ellmer verriet er, dass bereits in den 1970er-Jahren aufgrund der Ölkrise an Konzepten für Elektromobilität gearbeitet wurde. Den Weg auf die Straße findet die Elektromobilität zwar erst jetzt, aber wie damals auch könnte sie eine Alternative zu den von fossilen Rohstoffen abhängigen Antrieben sein.

 

 

26. Juli 2016 - Solarmodule und Jugendliche auf Hochtouren in Bad Cannstatt 

„Nachhaltig reisen“, „Fleischkonsum unter der Lupe“ oder „Energierebell“ – auf dem Aktionstag „Warten bringt nichts“ der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg konnten Jugendliche und junge Erwachsene im Jugendhaus dasCANN erleben, wie sich nachhaltiges Handeln in ihren Alltag integrieren lässt. Beim Plenum „Konsumverhalten & Fluchtursachen“ diskutierten die Teilnehmer mit Umweltminister Franz Untersteller über aktuelle Umweltfragen. Beim Aktionstag mit dabei war auch die Expedition N.

Im Expeditionsmobil wartete – neben einer interaktiven Ausstellung – der Workshop „Energierebell“ über Plug&Play-Solarmodule auf die Jugendlichen. Nach der theoretischen Einführung wurden die kleinen Kraftwerke bei strahlendem Sonnenschein vor dem Mobil in Betrieb genommen und zeigten, dass jeder kleine Beitrag zählt, um die Energiewende voranzubringen.

Doch nicht nur für die „Energierebellen“, sondern auch für die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aktionstages war die Expedition N ein beliebter Anlaufpunkt, um sich über Nachhaltigkeit und die Energiewende zu informieren.

Beim Besuch der Ausstellung ergaben sich viele Gespräche und Diskussionen zum Netzausbau und zur Windenergie, zur Frage, ob sich Photovoltaik-Anlagen noch lohnen, zu Stromspeichern für den Eigenbedarf oder Ökostrom im öffentlichen Nahverkehr.

Aber auch der Spieltrieb kam nicht zu kurz – wie bei fast jedem Aufenthalt der Expedition N erwiesen sich das Exponat zur Knallgasreaktion und das interaktive Netzspiel für sechs Mitspieler als Publikumsmagnet!

 

 

22.-24. Juli 2016 - Natur erleben, Nachhaltigkeit entdecken beim NaturVision Filmfestival 

Der Natur eine Stimme geben und sie auf die große Leinwand bringen – darum ging es beim 15. NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg, Deutschlands größtem Natur-, Tier- und Umweltfilmfestival. Mit dabei war auch die Expedition N, die die Besucherinnen und Besucher mit ihrer interaktiven Ausstellung zum Thema „Nachhaltigkeit“ sowie am Freitag und Samstag mit Filmvorführungen der Fairtrade-Agendagruppe Ludwigsburg lockte.

Direkt neben der Bühne platziert, bot das Expeditionsmobil nicht nur bei gelegentlichen Schauern einen attraktiven Anziehungspunkt. Vor allem kleine Besucher erkundeten begeistert das Ausstellungsfahrzeug und die einzelnen Exponate.

Ein Brüderpaar kam gleich an zwei Tagen für mehrere Stunden ins Mobil. Und die beiden waren nicht die einzigen Kinder, die von ihren Eltern nur mit sehr überzeugenden Argumenten wieder aus dem Fahrzeug herauszulocken waren.

Anregende Diskussionen gab es auch mit einer Gruppe junger Erwachsener von der Organisation Greenpeace, die sich lange mit Fachbetreuer Thomas Ellmer über Energiegewinnung aus Kernenergie und die Perspektiven der Kernfusion austauschten.

Nachdem alle Fragen zu radioaktiven Abfallstoffen, dem Funktionsprinzip der Kernfusion und Demoreaktoren geklärt waren, resümierte eine Teilnehmerin: „Das haben Sie aber gut erklärt!“

Neben dem kontroversen Thema der Kernenergie kamen Besucherinnen und Besucher auch mit Fragen zu Nachtspeicherheizungen, Speichermöglichkeiten für selbst erzeugten Solarstrom, Elektromobilität, Energiesparen im Haushalt oder Kosten der erneuerbaren Energien ins Mobil und tauschten sich dort mit den Dialogpartnern Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer aus.

 

 

16.-17. Juli 2016 - Klima schützen beim Sinsheimer Stadtfest 

Neun der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen lagen im Zeitraum ab dem Jahr 2000. Ein deutliches Zeichen für die weltweite Erwärmung des Klimas. Umso dringender ist der Umstieg auf erneuerbare Energien, auf klimafreundliche Verkehrsmittel und auf eine ressourceneffiziente Produktion.

Anregungen dazu, wie jede und jeder einzelne in seinem Alltag nachhaltiger leben, wirtschaften und mobil sein kann, bot die Expedition N beim Sinsheimer Stadtfest. Eröffnet wurde das Expeditionsmobil durch Oberbürgermeister Jörg Albrecht und den Vorstandsvorsitzenden der „Klimastiftung für Bürger“, Alfred Ehrhard.

Die Klimastiftung präsentierte sich auf dem Stadtfest erstmals einer breiteren Öffentlichkeit und war mit einem eigenen Stand vor dem Expeditionsmobil vor Ort, um die Besucherinnen und Besucher für die Themen Klima, Umwelt, Schutz der Ressourcen und Erneuerbare Energien zu sensibilisieren und über die Stiftung zu informieren.

Dass es am Engagement der jungen Generation für die Energie- und Klimawende nicht mangeln wird, bewies eine Gruppe Jugendlicher, die das Expeditionsmobil fast zwei Stunden lang erkundete. Dabei gingen sie allen Fragen des Expedition-N-Quizflyers auf den Grund und arbeiteten sich durch alle Stationen in der Ausstellung.

Anschließend traten sie mit akrobatischen Einlagen im Obergeschoss des Expeditionsmobils den Beweis an, wie energiegeladen sie selbst sind.

 

 

27. Juni - 01. Juli 2016 - Expedition zur Energiewende in Gaggenau und Rheinau

Natur und Nachhaltigkeit stehen an den Realschulen in Gaggenau und Rheinau schon lange auf dem Stundenplan. In Gaggenau werden in der Bienen-AG Jungimker ausgebildet, eine Streuobstwiese stetig erweitert und der Schulgarten als Anlaufstelle für Mensch und Tier gepflegt.

Auch in Rheinau sind „Gärtner“ aktiv und bauen in der Garten-AG Obst und Gemüse an. Mehrere Umweltmentoren klären Mitschülerinnen und Mitschüler zudem über Umwelt- und Naturschutz auf. Ein interessiertes Publikum war dem Team der Expedition N also gewiss, als es Ende Juni mit dem Expeditionsmobil die beiden Schulen ansteuerte!

In den Pausen nahmen vor allem Schülerinnen und Schüler der unteren Klassenstufen die Ausstellung im Expeditionsmobil unter die Lupe und testeten mit Begeisterung das interaktive Netzspiel und das explosive Knallgasexponat.

Mit dem Quizflyer in der Hand erkundeten sie die einzelnen Exponate und Terminals, um das Lösungswort auszuknobeln. Bei den „Energieforschungs“-Praktika wurden dann mit ruhiger Hand und Teamwork Farbstoffsolarzellen und Brennstoffzellen nachgebaut, die zeigen, wie die Energiegewinnung von morgen aussehen könnte.

Bei den Ausstellungsrundgängen, Vorträgen und Praktika warteten auf die Fachbetreuer der Expedition N, Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer, nicht nur Rückfragen zu den einzelnen Exponaten, Vortragsinhalten oder Arbeitsschritten, sondern auch zu allgemeineren Themen wie „Kann es sein, dass durch den Klimawandel eine neue Eiszeit ausgelöst wird?“, „Kann man Energie vom Dach nicht auch in einer Batterie speichern?“ oder „Wieso tut dann eigentlich niemand etwas gegen die Erderwärmung?“.

Und auch wenn die Zusammenarbeit aller Staaten beim Kampf gegen den Klimawandel nicht immer einfach ist, konnte das Team der Expedition N den Jugendlichen in Gaggenau und Rheinau zeigen, wie sie selbst jeden Tag umweltfreundlicher und klimabewusster leben können.

 

 

10.-11. Juni 2016 - Klimafest in Esslingen

Anfang Juni drehte sich in Esslingen alles um das Thema Klima- und Umweltschutz. Beim jährlichen Klimafest und Umwelttag warteten viele Mitmach-Angebote, unter anderem auch die Expedition N, die vor der Stadtkirche Station machte.

Bei den Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern stellte sich heraus, dass vor allem die Frage von Speicherlösungen für Strom aus erneuerbaren Energien die Menschen bewegt. Viele fragten nach Batteriespeichern für Zuhause, um dort Solaranlagen zu ergänzen.

Nach Meinung der Tourbegleiter Dr. Markus Döring und Thomas Ellmer sind die Kleinspeicher technisch durchaus ausgereift. Da der Markt allerdings stark in Bewegung ist, dürften die Preise in den kommenden ein bis zwei Jahren vermutlich noch fallen.

Eine andere Speicherproblematik tat sich direkt vor dem Expeditionsmobil auf: An den beiden Ladesäulen für Elektroautos, die im Bereich der Stadtkirche zu finden sind, ließ sich beobachten, wie viele Esslinger bereits mit einem Elektro-Auto unterwegs sind.

Oft kamen diese allerdings gar nicht zum Aufladen, da die Parkplätze bereits anderweitig belegt waren. Beim Falschparken erwischt wurde dann ausgerechnet ein E-Auto. Das wäre zwar theoretisch an der richtigen Adresse gewesen, hing aber nicht am Ladegerät, sodass das Knöllchen unvermeidlich war.

 

 

02.-03. Juni 2016 - Abstecher nach Bayern

Normalerweise ist das Expeditionsmobil der Baden-Württemberg Stiftung nur in Baden-Württemberg unterwegs, um die Menschen zu einer Entdeckungsreise in die Themenwelten der Energiewende und Nachhaltigkeit einzuladen.

Doch Anfang Juni machte das Ausstellungsfahrzeug der Expedition N einen Abstecher ins benachbarte Bayern und war an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm zu Gast.

Neben den Studierenden nutzten auch mehrere Flüchtlingsklassen der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Neu-Ulm die Gelegenheit für einen Besuch der mobilen Ausstellung.

Teils auf Deutsch, teils auf Englisch erklärten die tourbegleitenden Fachbetreuer Almut Sedlmeier und Dr. Markus Döring die physikalischen Grundlagen der Gewinnung, Speicherung und Nutzung von Energie, aber auch wie man selbst Energie effizient nutzen kann und welche Chancen und Herausforderungen die Energiewende mit sich bringt.

Dabei wurden nicht nur Begriffe wie Nachhaltigkeit, Energiewende, fossile Rohstoffe und erneuerbare Energieträger geklärt, sondern auch Themen wie die Energieversorgung der Zukunft, Netzausbau oder Klimaflüchtlinge diskutiert.

Einer der jungen Besucher war so interessiert, dass er sich nach dem Rundgang mit einer Übersetzungs-App noch einige Begriffe näher bestimmen ließ. Auch die begleitenden Lehrkräfte halfen bei der Verständigung.

Selbsterklärend dagegen waren Mitmach-Stationen wie das Knallgas-Exponat oder das interaktive „Netzspiel“ für bis zu sechs Mitspieler, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam. Vor dem Expeditionsmobil wartete zusätzlich ein Segway zum Probefahren auf die jungen Besucherinnen und Besucher.

 

 

10.-11. Mai 2016 - Energieexperten an der Realschule und am Gymnasium Neureut

Umwelt und Ökologie sind an der Realschule und am Gymnasium Neureut in Karlsruhe fester Bestandteil des Schulalltags. Dort gibt es nicht nur Klassenumweltsprecher, Umweltmentoren und Ökorallyes, sondern auch einen Schul- und Apothekergarten, Standby- und Energiesparprojekte sowie Klimaplanspiele und das gemeinsame Engagement für die Bergregenwälder und ein Umweltschutzzentrum in Ecuador.

Seit 2004 wurde die Schule schon mehrmals für ihr Umweltmanagement EMAS-zertifiziert. Dass Klima- und Umweltschutz bei den Neureuter Schülerinnen und Schülern weit oben steht, merkte auch das Team der Expedition N, als das Expeditionsmobil im Mai zwei Tage an der Schule zu Gast war.

Mit Feuer- und Wissenseifer streiften die Jugendlichen durch die Ausstellung der Expedition N. Nach dem Ausprobieren der Mitmach-Exponate, dem Studieren der Texte auf den Terminals und dem Löchern der begleitenden Fachbetreuer war dann auch das Ausfüllen des Quizflyers kein Problem.

Ganze Klassen arbeiteten sich durch Fragen wie „Was kann man gewinnen, wandeln, speichern und nutzen?“ oder „Wie lautet der Fachbegriff für bewussten Verzicht?“. Auch bei den „Energieforschungs“-Praktika bewiesen die Neureuter Köpfchen – vor allem die Abiturienten schüttelten jede Menge Fachwissen zu den Themen Brennstoffzelle, Photosynthese und Verstoffwechselung aus dem Ärmel.

Selbst bei den Lehrkräften kamen die Versuche gut an, holte sich doch der ein oder andere beim Expedition-N-Team Anregungen für weitere Praxiseinheiten rund um die Brennstoffzelle.

Am zweiten Tag erkundeten Schülerinnen und Schüler der Realschule das Mobil und interessierten sich dabei vor allem für die erneuerbaren Energien.

Die Exponate „Netzspiel“ und „Lassen Sie es knallen“ sorgten auch in Karlsruhe für viel Spaß, Kurbel-Ertüchtigung und Überraschung – sei es durch die explosive Knallgas-Reaktion oder durch den plötzlichen Black-out beim „Netzspiel“, wenn zu viele Mitspieler versuchen, in einem virtuellen Stromnetz mehrere Geräte gleichzeitig zu betreiben und die in Handarbeit „erkubelte“ Energie nicht ausreicht.

 

 

23.-24. April 2016 - Klimaschutz bei "Handwerk im Zirkuszelt"

Um Energiesparen, den effizienten Umgang mit Energie und konkrete Umsetzungsmaßnahmen bei Neubau, Ausbau, Renovierung und Sanierung ging es bei „Handwerk im Zirkuszelt – Reutlinger Energietage“.

Trotz Wintereinbruchs im April kamen mehrere Tausend Reutlinger auf den Festplatz „Bösmannsäcker“, um sich schlau zu machen in Sachen Energiewende, Energiesparen, aber auch über die konkreten Umsetzungsangebote der örtlichen Handwerksbetriebe.

Die Expedition N lud viele Besucherinnen und Besucher zum längeren Verweilen ein – wegen seiner spannenden Exponate, des aufschlussreichen „Nachhaltigkeitskinos“, aber auch wegen seiner Heizung.

Das „Knallgasexponat“, bei dem ein Tischtennisball mit einer Knallgasreaktion spektakulär in die Höhe katapultiert wird, begeisterte alte wie junge Besucher.

Und auch beim interaktiven „Netzspiel“ legten wieder viele Hand an, um gemeinsam „erkurbelte“ Energie in einem virtuellen Stromnetz zu verteilen und zu nutzen. Eine Herausforderung, der sich vor allem die Kleinen gerne stellten – und anschließend kaum mehr aus dem Expeditionsmobil herauszubekommen waren.

Während die Kinder versuchten, sich in den Highscore des „Netzspiels“ zu kurbeln, diskutierten die erwachsenen Besucher mit den Fachbetreuern Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer spannende Fragen wie diese:

Was für Folgen hat der Klimawandel für Deutschland? Was kann jeder Einzelne beitragen beziehungsweise was kann der einzelne Beitrag überhaupt bewirken und lohnt es sich mitzuhelfen? Wie hoch ist die Motivation bei Jugendlichen? Wo liegen die größten Probleme in unserer Gesellschaft? Wer kann sanktionierende Instanz sein beim Thema Klimaverstöße einzelner Länder? Wer kämpft für das Weltklima?

Aber auch technische Themen wurden angesprochen wie zum Beispiel: Welche Materialien werden für Ultrahochleistungsbeton verwendet? Wie hoch ist der Wirkungsgrad bei Power-to-Gas? Oder: Welchen Beitrag können Wasserstoffbrennstoffzellenfahrzeuge leisten?

 

 

31. März -03. April 2016 - Nachhaltig handeln: Eintreten für die Energiewende auf der FAIR HANDELN

Wer nachhaltiger leben und die Erde schützen möchte, muss oft genau hinsehen. Viele Produkte tragen einen „unsichtbaren Rucksack“ an versteckten Kosten mit sich. Beispielsweise die „graue Energie“, die im gesamten Lebenszyklus eines Produktes für dessen Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung gebraucht wird.

Auf der Fair Handeln in Stuttgart zeigte die Baden-Württemberg Stiftung mit der Expedition N, wie wir alle nachhaltiger leben, einkaufen, reisen und wirtschaften können. Im Obergeschoss des Expeditionsmobils lud das – in Zusammenarbeit mit der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) vorbereitete – „Globale Kino“ mit Kurzfilmen rund um Nachhaltigkeit und Fairen Handel zu einer Pause vom Messetrubel ein.

Auch der Minister für den Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich, sah sich bei seinem Messerundgang im Ausstellungsfahrzeug um.

Ihm folgten an den insgesamt vier Veranstaltungstagen viele interessierte Besucherinnen und Besucher, die mit verschiedenen Fragen ins Expeditionsmobil kamen. Angesichts mehrmaligen Feinstaub-Alarms in diesem Jahr bewegte sie vor allem das Thema Verkehr in Stuttgart, Baden-Württemberg und deutschlandweit.

Lebhafte Diskussionen, ob Anreize im öffentlichen Personennahverkehr oder vielleicht sogar Fahrverbote helfen würden, folgten. Aber auch das Thema Fair Trade fand im Expeditionsmobil Beachtung: Viele Besucher wollten wissen, wie fair beispielsweise die Rohstoffe für Akkus, Windräder oder Solarzellen eigentlich sind und ob es hier bereits transparente Handelswege gibt.

Neben dem Gespräch mit den Fachbetreuern der Expedition N gab es im Mobil auch noch jede Menge zu entdecken.

Zum Beispiel die Antwort auf die Frage der Welt:Marktplatz-Rallye, was sich hinter dem Begriff „Suffizienz“ verbirgt. Nämlich das Bemühen, durch Konsumverzicht und Entschleunigung weniger Ressourcen zu verbrauchen.

Um einen bewussten Ressourcenverbrauch ging es dann auch beim interaktiven „Netzspiel“, bei dem bis zu sechs Mitspielerinnen und Mitspieler miteinander „erkurbelten“ Strom in einem virtuellen Netz verteilen und vorgegebene Aufgaben lösen. Immer wieder fanden sich etliche Besucher zusammen, die sich gemeinsam daran versuchten und anschließend das Thema Stromverbrauch intensiv diskutierten.

 

 

16.-20. März 2016 - Energie bewusst nutzen: Anregungen auf der Neues BauEn

Klimaschutz beginnt im Alltag jedes Einzelnen. Wenn man beispielsweise die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius absenkt, spart das etwa sechs Prozent Heizenergie und bis zu 360 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Welche Sparmöglichkeiten sich beim Wohnen, Hausbau und Sanierung noch bieten, erfuhren die Besucherinnen und Besucher der Neues BauEn im Rahmen der Internationalen Bodenseemesse (IBO) Mitte März in Friedrichshafen.

Auch die Expedition N war mit vor Ort und lud mit interaktiven Exponaten und dem „Nachhaltigkeitskino“ zu einer Entdeckungsreise in die Themenwelt der Nachhaltigkeit ein.

Auf der Messe für Bauherren, Immobilienbesitzer und Energiesparer interessierten sich die Besucherinnen und Besucher im Mobil vor allem für das Knallgas- und das Pumpspeicher-Exponat zum Thema Energiespeicherung. Auch das Energiesparhaus, das den Energieverbrauch im Alt- und Neubau im Modell direkt miteinander vergleicht, war Anziehungspunkt im zweistöckigen Ausstellungsfahrzeug.

Die begleitenden Fachbetreuer Almut Sedlmeier, Karin Kolbe und Thomas Ellmer standen den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort für Fragen zum Energiesparen und zur Energiewende.

Besonders Energiespeicherlösungen für Zuhause wurden dabei diskutiert – von Akkuspeichern für Photovoltaikanlagen auf dem Dach bis hin zu einer möglichen Renaissance von Nachtspeicheröfen.

Eine rege Diskussion entstand mit mehreren Besuchern im Mobil über die Höhe des Strompreises in Deutschland: Während die einen argumentierten, dass er zu hoch sei, fanden sich andere, die den Standpunkt vertraten, er sei immer noch zu tief angesiedelt.

Eines stand am Ende auf jeden Fall fest: Energiesparen lohnt sich doppelt – für die Umwelt und für den Geldbeutel!

 

 

01.-02. März 2016 - Solarstrom aus Früchtetee in Baiersbronn

Welche Rolle „Nachhaltigkeit“ bei der Waldnutzung italienischer Mönche vor rund 1000 Jahren spielte und wie man aus rotem Früchtetee Solarstrom erzeugt, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Gaiser-Realschule, als die Expedition N der Baden-Württemberg Stiftung mit einem zweistöckigen Ausstellungsfahrzeug bei Ihnen an der Schule Station machte.

Almut Sedlmeier und Thomas Ellmer, die Fachbetreuer der Expedition N, starteten mit einem Einführungsvortrag zum Thema „Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich?“ in das zweitägige Programm der Informations- und Bildungsinitiative.

Nach dem Vortrag konnten die Jugendlichen die über 20 interaktiven Exponate im Expeditionsmobil bei geführten Ausstellungsrundgängen selbst unter die Lupe nehmen. Mitmachen und mitdiskutieren, anfassen und ausprobieren lautete die Devise!

Hauptattraktion war das Knallgas-Exponat, das mit einem lauten Knall und einem Überraschungseffekt aufwartete. Doch zuvor mussten die Schüler mit einer Kurbel Strom erzeugen, mit dessen Hilfe Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt wird.

Die Gase werden gespeichert und mit einem Knopfdruck zur Knallgas-Reaktion gebracht, die einen Tischtennisball nach oben schleudert. Rund 20 Sekunden muss gekurbelt werden, um die für die Elektrolyse nötige Energie zusammenzubekommen.

Muskelschmalz war auch beim „Netzspiel“ gefragt. Bis zu sechs Mitspielerinnen und Mitspieler müssen sich dabei an Bildschirmen miteinander abstimmen, um „erkurbelten“ Strom in einem virtuellen Netz zu verteilen und damit vorgegebene Aufgaben so zu lösen, dass es nicht zu einem Stromausfall kommt.

„Die Spiele waren mega und auch die anderen Sachen. Das war echt einen Besuch wert!“, fanden Daniela und Leoni aus der achten Klasse.

Wie clevere Alternativen der Stromerzeugung aussehen könnten, erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei den „Energieforscher“-Praktika am Nachmittag, als sie zuerst eine Farbstoffsolarzelle mit speziellen Glasplättchen und rotem Früchtetee nachbauten und anschließend eine mikrobielle Brennstoffzelle mit Hefe und Traubenzucker.

Beide basieren auf Vorgängen, mit denen in der Natur Energie genutzt und umgewandelt wird. Bei der Farbstoffsolarzelle nach dem Vorbild der pflanzlichen Photosynthese, bei der mikrobiellen Brennstoffzelle mittels biochemischer Energiegewinnung aus Traubenzucker.

Am Ende mussten die „Praktikanten“ ihre Zellen in Reihe schalten, bevor die Probe aufs Exempel möglich war: Funktionieren alle Zellen und erzeugen genug Strom, um einen Musikchip zu betreiben? Die Freude war groß, als die ersten Töne von „Happy Birthday“ erklangen!

„Es war cool, mal Energie selbst zu machen!“, erklärten Leonora, Daniela und Marina übereinstimmend.

 

 

19.-21. Februar 2016 - Energiewende zum Anfassen in Friesenheim

Seit mehreren Jahren laden die Friesenheimer Energie- und Umwelttage FRIE-Energie Besucher und Interessierte zu einem vielfältigen Vortragsprogramm rund um energieeffiziente Gebäudesanierung, Heiztechnik, Wärmedämmung und Solaranlagen ein. Auch bei der 7. Auflage boten zudem Handwerksunternehmen Beratung zu individuellen Bauvorhaben und neuen Baustoffen.

Mit dabei bei FRIE-Energie war auch die Expedition N, die im zweistöckigen Expeditionsmobil zum Dialog über die Energiewende, neue Technologien und Nachhaltigkeit anregte. Vor den Energietagen am Wochenende stand am Freitag noch ein Schülertag mit einem Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeit – Was ist das eigentlich?“ und geführten Ausstellungsrundgängen auf dem Programm der Expedition N in Friesenheim.

Um die Jugendlichen für Klima- und Umweltschutz zu interessieren, bauten die tourbegleitenden Fachbetreuer bei jedem Erkundungsgang durch die Ausstellung auch kurze Videoclips im „Nachhaltigkeitskino“ des Expeditionsmobils mit ein. Beim anschließenden freien Entdecken erwiesen sich – wie so oft – das „Netzspiel“ und das Exponat zur Knallgasreaktion als Publikumsmagneten.

Von „Wow, wie cool!“ über „Wir sind die besten Energiesparer!“ bis hin zu „Der Truck ist megacool!“ reichte die Einschätzung vieler Schülerinnen und Schüler. Doch auch kritische Nachfragen wie „Wie viel Energie braucht der Truck?“ wurden vom Expedition-N-Team ausführlich beantwortet.

Bei den Energie- und Umwelttagen selbst kamen viele Familien ins Mobil, die sich meist für Energiespeichermöglichkeiten für Zuhause, für Kleinwindkraftanlagen oder Heizungssysteme interessierten. Wie bei vielen Zuschauern zuvor fand der Dokumentarfilm „Home“ von Yann Arthus-Bertrand, der im „Nachhaltigkeitskino“ lief, auch in Friesenheim Gefallen: „Faszinierender Film zum Nachdenken!“.

Doch auch das Expeditionsmobil selbst hinterließ Eindruck. „Können Sie damit auch fahren?“, staunte ein kleines Mädchen angesichts der ausgefahrenen Seitenausschübe des Ausstellungsfahrzeuges. „Haben Sie auch Solarzellen auf dem Dach?“, fragte ein anderer Besucher.

„Alles tiptop!“ und „ganz toll gemacht“ lautete nach einem Rundgang durchs Mobil das Fazit vieler Gäste.

 

 

17.-18. Februar 2016 - Forschungsfieber an der Freien Christlichen Schule Freiburg

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz stehen bei vielen Schulen auf dem Stundenplan. Auch an der Freien Christlichen Schule (FCS) Freiburg gehören die intelligente Nutzung alternativer Energiequellen und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen zum Alltag.

Beispielsweise, wenn aus vermeintlichem „Müll“ durch Mülltrennung Wertstoffe werden. Zudem nutzt die Schule Verfahren wie Photovoltaik oder Wärmetauscher, um Strom zu erzeugen und die Klassenzimmer zu klimatisieren. Der 2013 fertiggestellte Anbau der FCS wurde sogar als „Null-Energiehaus“ konzipiert.

Jede Menge Gelegenheit zum Mitmachen bot auch die Expedition N bei ihrem Stopp an der Schule. „Die Vielfalt der Ideen und die Möglichkeiten zum Ausprobieren bei der Expedition N sollen die Schüler einladen, eigene Erfahrungen zu machen und Zusammenhänge besser zu verstehen“, so Lehrer Peter Kopp im Vorfeld des Besuchs.

Die Schülerinnen und Schüler der FCS ließen sich das mit dem Ausprobieren nicht zweimal sagen und stürzten sich mit besonderer Begeisterung auf das „Netzspiel“, bei dem bis zu sechs Mitspielerinnen und Mitspieler gleichzeitig von Hand „erkurbelten“ Strom in einem virtuellen Stromnetz verteilen, um Aufgaben zu lösen, gleichzeitig aber einen Blackout zu verhindern.

Gleich die erste Schülergruppe, eine der 7. Klassen, schaffte es auf Platz 1 der Highscoreliste des „Netzspiels“. Mit Köpfchen und Muskelschmalz kurbelte sich später sogar noch eine zweite Gruppe in die Bestenliste.

Doch auch die anderen Exponate im Expeditionsmobil erzeugten nicht nur Begeisterung („die Knallgasreaktion war am besten!“), sondern regten auch zum Nachdenken an: Nachhaltigkeit sei zukunftsorientiert, stellten einige Schüler fest. „Lebensmittel fürs Autofahren zu benutzen, ist nicht gerecht – weil so viele Menschen auf der Welt hungern müssen“, überlegte ein anderer.

Beim anschließenden „Energieforscher-Praktikum“ gefielen nicht nur die ausgeteilten grünen Handschuhe, sondern auch die Herausforderung, mit einer nachgebauten Farbstoffsolarzelle sauberen Strom für einen Musikchip zu erzeugen.

„Krass, wenn das jetzt funktioniert, bin ich echt stolz!“, fasste einer der Jugendlichen seine Spannung in Worte. Als alles geklappt hatte, war die Freude groß: „Toll, dass man mit so simplen Mitteln Strom machen kann!“

 

 

25.-27. November 2015 - Exkursion zur Energiewende bei den Umwelt- und Energietagen der IHK Nordschwarzwald

Bei den Umwelt- und Energietagen der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald lud die Expedition N zu einer Entdeckungsreise in die Themenwelten der Energiegewinnung, Energienutzung und Energiewende ein. Mehrere Schulen aus der Umgebung unternahmen daraufhin eine Exkursion zur Energiewende.

Schülerinnen und Schüler des Pforzheimer Hilda-Gymnasium und der Heinrich-Wieland-Schule waren einen ganzen Tag im Expeditionsmobil. Hier erkundeten sie die Ausstellung im Erdgeschoss des zweistöckigen Fahrzeuges, hörten einen Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeit – Was ist das eigentlich?“, sahen im „Nachhaltigkeits-Kino“ aufschlussreiche Filme und Video-Clips zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit oder nahmen in Praktika Farbstoffsolarzellen und mikrobielle Brennstoffzellen unter die Lupe. Dabei durften sich die Schüler selbst aussuchen, welches Praktikum sie lieber machen wollten. Viele Themen konnten an diesem Schultag rund um die Energiewende beleuchtet und diskutiert werden. Von Wasserstoffbrennstoffzellenfahrzeugen bis hin zur Nachhaltigkeit beim Handykauf. Dass auch so komplexe Themen wie Nachhaltigkeit spannend und interessant präsentiert werden können, zeigt das Urteil eines Schülers zum angebotenen Vortrag des Expedition-N-Teams: „Der Vortrag war sehr cool, überhaupt nicht so professorenhaft, wie ich das erwartet habe.“

Auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Remchingen nahmen die Einladung zum Mitreden und Mitmachen gerne an und fühlten den Tourbegleitern selbst auf den Zahn. Klare Sache, dass Referent Thomas Ellmer nach dem Hinweis auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen und eventuellen Verzicht in manchen Bereichen selbst gefragt wurde, wie nachhaltig denn seine eigene Kleidung wäre. Der war um die Antwort natürlich nicht verlegen und zeigte sich begeistert von der kritischen Nachfrage. Schließlich ist eines der Hauptziele der Informations- und Bildungsinitiative der Baden-Württemberg Stiftung ja die Einladung zum Dialog, zum Nachdenken und Umdenken. 

 

09.-13. November 2015 - Überstunden beim Energieforscher-Praktikum

Kaum hat der Unterricht nach den großen Ferien wieder angefangen, starten viele Schulen nicht nur mit dem Lehrplan durch, sondern auch mit Projekten und Aktionstagen. Im November war die Expedition N deswegen an besonders vielen baden-württembergischen Schulen zu Gast. Unter anderem an der Gewerbeschule Bühl und an der Pestalozzi-Realschule in Freiburg, wo die Informations- und Bildungsinitiative die Schülerinnen und Schüler zu einer Entdeckungsreise durch die Themenwelten der Energiewende und Nachhaltigkeit einlud.

Erneuerbare Energien stehen an der Gewerbeschule Bühl nicht nur im Mittelpunkt, wenn die Expedition N an der Schule Station macht. Beim Profil „Umwelttechnik“ des Technischen Gymnasiums lernen die Jugendlichen, wie mit unterschiedlichen Technologien und intelligentem Energiemanagement Ressourcen und Umwelt geschont werden können.  Die Aktionsgruppe „Schulinternes Energiemanagement“ (SEM) kümmert sich dagegen um energiebewusstes Verhalten im Schulalltag. Mit Erfolg: Allein 2014 konnte die SEM-Gruppe für die Schule rund 4.000 Euro an Prämien erwirtschaften. Davon wurde unter anderem ein Energiefahrrad angeschafft, das verdeutlicht, wie lange man „strampeln“ muss, um genug Energie für den Betrieb verschiedener Kleingeräte zu produzieren. Bei einer 100-Watt-Glühbirne kommen die meisten schnell außer Atem.

Beim „Energieforscher“-Praktikum „Sonnenenergie nach dem Vorbild der Pflanze“ ging den Bühler Schülerinnen und Schülern allerdings nicht die Puste aus. Obwohl der Versuch am späten Nachmittag stattfand, überzogen sie die Praktikumszeit um fast eine halbe Stunde, um das Praktikum erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Mehrere Schritte im Versuchsaufbau zum Thema Farbstoffsolarzelle mussten wiederholt werden, bis das Zusammenbauen der Reihenschaltung klappte und der an den Stromkreislauf angeschlossene Musikchip Töne von sich gab.

Großen Ehrgeiz entwickelten auch die „Pestalozzis“ in Freiburg, die beim Exponat „Netzspiel“ jede Menge Energie und Eifer investierten. Sechs Mitspielerinnen und Mitspieler müssen sich bei diesem Spiel miteinander abstimmen, um „erkurbelten“ Strom in einem virtuellen Stromnetz zu verteilen und anstehende Aufgaben zu erledigen, ohne dass es zum Blackout kommt.

Als besonders aufschlussreich für die Schüler erwies sich der Vortrag des Expedition-N-Teams zum Thema „Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich?“. Darin wurde auch über die Möglichkeit gesprochen, bei Elektrogeräten einfach den Akku zu tauschen statt ein neues Gerät zu kaufen. Das lohnt sich vor allem bei Handys und klappt sogar, wenn der Akku fest verschweißt ist. Die Jugendlichen, die dies schon einmal hatten machen lassen, brachten sich mit ihren Erfahrungen spontan in die Diskussion ein. Alle fanden, dass die Kosten für den Austausch des Akkus eine enorme Ersparnis gegenüber dem Neupreis bringen.